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Zurück kehrend von dieser Ausschweifung, füge ichin Ansehung der Laut- und Bolltönigkeit noch hinzu,daß die unbetonten, größtentheils auf e ausgehendenEnd-Sylben der weiblichen Wörter, welche mit einemConsonanten, etwa l, m, n, r schließen, tönendersind, als diejenigen, die auf das bloße unbetonte eausgehen. Z. B. Gabel hat mehr Klang, alsGabe.
IV. Die männliche Rcim-Sylbe muß eine vollbe-tonte scyn. Huldigen und Grazien sind fürmännliche Reime nicht tönend genug. Etwas mehrTon ziehen die Ableitungs-Sylben ig und lieh aufsich. A. B. feierlich, adelig. An den Ableitungs-Sylbcn bar, sam, Haft, heit, keit, ung ist indieser Rücksicht nichts auszusetzen. Voll und laut ge-nug tönen daher die männlichen Ausgänge auf wun-derbar, tugendsam, grillenhaft, Erfahren-heit, Tapferkeit, Huldigung.
V. Ein wichtiges Erfordernis des Wohlklanges istMannigfaltigkeit und Abwechselung der betonten sowohl, als unbetonten Reim-Sylben, in Rücksicht aufConsonanten und Bocale.
1. Der betonten.
1) Mannigfaltigkeit der Schluß - Consonanten inden männlichen Wörtern, die nahe auf einander fol-gen. Z. B. die Reime Stab und gab, lieb undschrieb, hob und schnob, Hub und grub dürftenwohl die Gesetze wenigstens des feinem Wohlklangesbeleidigen, wenn sie in einer Strophe, oder sonst allzunahe bei einander vorkämen. Eben die Bewandtniß
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