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auch in der vorletzten Sylbe der weiblichen Wörterwohlklingender, weil der gedehnte Vocal länger undvoller tönt, als der kurz abgestoßene. Die Harmoniekann jedoch eine Ausnahme machen.
HI. Billig müssen die Reimwörter unter den übri-gen der Verse am vollcsten und lautesten tönen. A, i,o, u und au tönen lauter und metallener, als ä, e,ö, ü, und eu oder ei. Z. B. labe, liebe, lobe,Grube, Glaube sind in dieser Rücksicht wohlklingen-der, als gäbe, lebe, schöbe, grübe, Scheibe.— Im Vorbeigehen, ich wollte, daß der Henker we-nigstens zwei Drittheile der vielen c in unserer Spracheholte! Vor diesem c kann fast gar keine musikalischeSonorität aufkommen. Wer diesen Schwall von e fürwohlklingend halten kann, hat gar kein Ohr für dieschöne Sonorität der Italienischen Sprache. Man höredie wohlklingendsten Deutschen Verse gegen Italienische,wie diese:
tznauti vockriü AlUAiienckoAI nnovo tuo 80 K»iorno,
Huanti veuirti iutornoA oikrir ti umoro e 56!
O Dio ciii sü 5ra taut!lenori ommsAi o pirmti,
O vio clri 8Ü 8« mal1i 80 vverrsi cki me.
In elf Versen kaum so viel e, und diese fast alle be-tont. Dagegen nehme man ungefähr eben so vielDeutsche von einem Dichter, der sich bewußt ist, auf
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