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Adelung bemerkt hat. Anders verhält es sich, wenndas s einer andern Sylbe angehört hat, und nurdurch Elision herangerückt ist, wie ein Dach, desDaches, — Dachs, wo cs seinen Achlaut unverän-dert behält.
Das g lautet in der guten, neu HochdeutschenAussprache aus folgende verschiedene Arten.
H. Es liegen die Organe eben so, als beim k; nurdaß sie nicht so stark an einander gedrückt werden.Mir däucht, der mittlere Theil der Zunge erhebt sich,und schlägt dabei leise und gelinde an die mittlereHöhe des Gaumens, anstatt daß die Zunge beim kstark angedrückt, und nach dem gehörigen Engorgementdes Hauches und des Tones schnell davon wieder ab-geschnellt wird. Diesen Laut hat das g 1) überall imAnfänge eines Wortes. Z. B. Gott wird nicht wieKott, auch nicht wie Jott, auch nicht wie Chott,mit dem Ach- oder Ichlaute, sondern mit diesem ganzeigenen, bis zur äußersten Gelindigkeit gemildertenK-tone ausgesprochen. S) Eben diesen Laut behält dasg überall und an jeder Stelle des Wortes, wenn einVocal darauf folget, und kein n vorher gehet. Z. B.sagen, folgen, bergig, blauäugig. DieserTon bleibt auch bei der Verdoppelung, in Flagge,flügge, in den Nieder-Sächsischen Wörtern Pogge, einFrosch, Plagge, ein abgestochenes Stück Rasen, die Lin-nen l e g g e, der Freiherr von Knigge, Egge, u. s. w»
II. Lautet das g wie ein k am Ende einer vollbetonten Sylbe nach n. Z. B. Gesang, wie Ge-sank; so auch Klang, Empfang, jung, em-