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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
263
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pfän glich, Jungfrau. Ausnahmen hiervon un-ter der folgenden Nummer.

III. Hat das g nach n einen Nasenton, fast wieen, on, un der Franzosen; und zwar 1) in allenWörtern vor den Ableitungs- und Biegungslauten e,und denen, die sich noch dazu gesellen. Z.B. Stange,Stängel, singen, Anger. Diesen Nasenton be-hält es auch wenn das e elidirt wird. Z. B. singt,Singweise, des Gesangs nicht wie Gesanks.2) Vor dem mildernden e, z. B. in enge, bange;selbst wenn dieses e wieder ausgestoßen wird, wie z.B. der engste bänglich. Auch in den WörternAngst, Hengst, jüngst, längst, Pfingsten,vermuthlich, weil das s hier überall mit einem ehe-mals vorhanden gewesenen Vocale noch leise und un-vermerkt angefeuchtet wird, sollte es auch nur das eseyn, womit der isolirte Sauselaut ausgesprochen wird.

Ausnahmen hiervon machen alle diejenigen abge-leiteten Wörter, deren Stammwort auf ng ohne wei-tern Vocal ausging. Also z. B. empfänglich, vonEmpfang, wie k, so auch vergänglich von V er-gänz, langsam, langwierig, langweilig,u. s. w. Hierher aber möchte ich nicht mit Adelungein Wort, wie unb c zwinglich, rechnen, weil esvon bezwingen abgeleitet ist, worin schon vorher ein edas ng begleitet hat.

Zweifelhaft scheint die Aussprache des g in den halbbetonten Sylben ung und nung zu seyn, ob es näm-lich den K- oder Nasenton haben soll, Ich, meinesTheils, bin fast mehr für den K-ton.