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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
251
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selben bedienen? so können wir das besondere Bei-spiel des Ti manthes, das uns blos zur schicklichenEinleitung in unsere Materie diente, beinahe ganz ver-lassen, und uns zu einer weit fruchtbarem Allgemeinheiterheben.

Ehe wir uns aber näher einlassen, muß noch diesbevorwortet werden, daß hier gar nicht die Rede seynsoll von der Verschleierung solcher Dinge,

yuao traotata nit68voro non po88»nt,

noch viel weniger solcher, welche nicht nur nichts An-genehmes, sondern sogar etwas Unangenehmes wirken.Denn, was hierin Rechtens sey, das ist eben so schwernicht auszumachen, und ist durch Regeln unter man-cherlei Einkleidungen, wie z. B. diese:

iVon tarnen intu8

OiKua Abi i prome8 in 86enam,.. ..

Nev puero8 oorarn populo Neckea truckioet,

^ut irunrana palam coyuat exta nekarin8 ^.treu8 ete.

längst ausgemacht, obgleich nicht immer befolgt worden.Die Rede ist hier vielmehr davon: Die Kunst wirft bis-weilen aus sehr weisen Ursachen über gewisse Theile ihresWerkes, welche in der Darstellung nicht nur kein Mißver-gnügen, sondern sogar Vergnügen erwecken würden, einenSchleier, und erreicht dadurch Wirkungen, die der Ursacheentsprechen. Noch mehr! Die Kunst soll und muß dasbisweilen thun, wenn sie nicht schlechterdings die einzigerechte Wirkung ganz verfehlen will. Es ist nicht Unver-mögen des Genies oder der Kunst, diese Theile in natür-licher oder idealischer Wahrheit, ja sogar Schönheit, aus-