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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
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Steinwein begehren, hergegen bei geringem Gerichten,entweder die Freigebigkeit, oder den guten Geschmackdes Wirths, kurz und gut über die Klinge springenlassen?

Wollten aber Beiträger und Beiträgerinnen michzur Rede stellen: warum ich denn wohl nicht fürmanche Stücke die Ihrigen, die ja eben so gut, janoch besser wären, ausgenommen hätte? so haben dievor allen Dingen erst abzuwarten, was etwa künftigesJahr sich ereignet. Sind übrigens ihre Beiträge nureben so gut, so möchte ich wohl wissen, was füreine andere Wahl unter Gleich und Gleich statt habe,als die, daß man blind zugreift und dasjenige, welchesman zuerst zu packen kriegt, aufnimmt? Sollte aberJemand überzeugt seyn, daß seine Beitrage sehr hervor-stechend besser wären, der mag mich für meine Blind-heit nach Belieben kuranzen.

Schließlich habe ich noch Namens des Verlegershinzuzufügcn: daß er allen Dichtern, die ihm guteBeiträge, sie mögen nun hier abgedruckt seyn, odernicht, zugesendet, und wenigstentheils Honorarium ver-langet haben, zu allen ihm möglichen Gegengefälligkei-ten dankbarlichst bereit sey, und nicht nur um Fort-dauer ihrer Gewogenheit, sondern auch um frühereEinsendung ihrer Beiträge, als öfters bisher geschehenist, bitte. Was aber die Schofelliferanten betrifftnun! auch denen dankt er wenigstens für ihren gutenWillen. Von Fortdauer ihrer Gewogenheit aber hat ernichts bei mir bestellt. Gott und den Musen befohlen!