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durch Bildner ei zu übersetzen. Denn gedichtet,oder gefabelt, wird nicht immer; hergcgen überall wirdgebildet.
Wollte man sagen, dichten heiße nicht immer soviel, als fabeln, sondern auch so viel, gewisse Gei-steskräfte in Bewegung setzen, etwas hervorzubringen,so würde diese Bedeutung nicht aus dem gemeinenSprach - Archive, sondern aus einem der entlegenstenWinkel hervor gesucht seyn.
An dem Begriffe des Bildens hängt der Begriffvon Gestalt, und an diesem wieder der Begriff desSinnlichen und Körperlichen. Wir sind alsomit kurzem Schritte so weit gelangt, um zu wissen,daß die Poesie sich mit Bildung sinnlicher körperlicherGegenstände befasse.
Aber nicht jede Bildung eines körperlichen sinnli-chen Gegenstandes ist Poesie» Die besondere Eigen-schaft eines körperlichen sinnlichen Gegenstandes, in sofern dessen Bildung zur Poesie gehören soll, ist dieSchönheit.
Das Wort Vildnerei aber entspricht der Sache nochnicht völlig; so wenig als das Wort Poesie.
Anders bildet die Natur; anders der Dichter. DieNatur bildet vor, uud bildet für die äußeren Sinne.Der Dichter bildet nach für den innern Sinn, das ist,für denjenigen Punct, auf welchen Alles, was dieäußeren Sinne auffangen, zusammen geführt wird.
Man könnte also, wenn uns daran gelegen wäre,