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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
204
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dies schwerlich meinem Hopp Hopp, HurreHurre,Huhu u. s. w., schwerlich diesem oder jenem Kraft-ausdrucke, den ich vielleicht nur durch einen Mißgriffaufgehascht, schwerlich den Umstanden zu verdanken,daß ich ein Paar Volksmährchen in Verse und Reimegebracht habe. Nein, dem unablässigen Bestreben nachden vorhingenannten Tugenden muß ich's zu verdankenhaben; dem Bestreben, daß dem Leser sogleich Allesunverschlciert, blank und bar, ohne Verwirrung, indas Auge der Phantasie springe, was ich ihm anzu-schauen, daß Alles sogleich die rechte Seite seiner Em-pfindsamkeit treffe, was ich ihm habe zu empfinden ge-ben wollen.

In meiner Nachtfeier, in dem Hohen Liede undeinigen andern regt sich freilich etwas alte Mythologie,die aber auch fast populär ist, oder sich doch mit we-nigen Worten selbst einem Kinde erklären läßt. Wennindessen, höchstens nur diese Mythologie abgerechnet,in jenen Gedichten nicht eben der Geist der Popula-rität, das ist, der Anschaulichkeit und des Lebens fürunser ganzes gebildetes Volk, Volk! nicht Pöbel! als in der,Lenore und ihres Gleichen herrscht underkannt wird: so fühle ich mich durch den Ehrenna-men eines Volksdichters nur ein wenig geschmeichelt.In diesem Sinne habe ich es gemeint, was ich schonin der Vorrede zur ersten Ausgabe, (die ich übrigenszu vergessen bitte), von Volks-Poesie behauptet, nuraber ein wenig abentheuerlich ausgedrückt habe. Ichhätte sagen sollen, was ich auch noch jetzt, und wieich meine, nicht ohne Besonnenheit, behaupte: Popu-