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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
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denn schlechterdings auch ich, der geringste von Allen,die ihr eigenes Instrument auf eigene Weise spielten,nachgeahmt werden, wiewohl unter allen möglichenMitteln, meine Hochachtung und Liebe zu gewinnen,dieses gewiß das unglücklichste ist: so rathe ich dochwohlmeinend, hierzu nicht gerade meine Eigenheitenzu wählen, bevor sie nicht eine zuverlässige Kritik aus-drücklich gut geheissen hat. Denn ich befürchte sehr,daß die Kritik viele derselben nur mir aus Güte undNachsicht stillschweigend hingehen läßt, weil ich ihr viel-leicht nicht von andern Tugenden gänzlich entblößtscheine. Nach einigen bin ich mir wenigstens einessehr eifrigen Bestrebens bewußt, wenn auch in derAusführung die Kraft nicht immer dem Willen die Wagehalten sollte. Wie wenn aber dennoch die ehrwürdigeGöttinn mein Bestreben nach Klarheit, Bestimmtheit,Abrundung, Ordnung und Zusammenklang der Gedankenund Bilder, nach Wahrheit, Natur und Einsalt derEmpfindungen, nach dem eigenthümlichsten und tref-fendsten, nicht eben aus der tobten Schrift- sondernmitten aus der lebendigsten Mundsprache aufgegris-fenen Ausdrucke derselben, nach der pünktlichsten gram-matischen Richtigkeit, nach einem leichten, ungezwun-genen, wohlklingenden Reim- und Versbau, hin- undwieder zu erkennen glaubte, und mir blos darum man-chen verwerflichen Bürgerianismus verziehe: würdeund dürfte sie nun auch meinem Nachahmer, der andies Alles nicht gedacht hätte, gleiche Huld widerfahrenlassen? Wenn ich wirklich, was man mir bisweilennachgerühmt hat, ein Volksdichter bin; so habe ich