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theils 1778 bereits gesammelten, theils nachher ein-zeln erschienenen, und endlich gegenwärtig ganz neu hin-zugefügten Gedichte hätte vielleicht mehr, als die Hälftederselben, ganz verwerfen, und von dem Reste wohlabermals mehr, als die Hälfte, wegschneiden, oderdoch ganz anders zur Vollkommenheit empor arbeitenmüssen. Enthält diese Sammlung, so wohl in Mate-rie, als Form, echtes poetisches Gold, so fassen cs,ausgebrannt und von den Schlacken gereinigt, vermuth-lich nur wenige Bogen.
Warum ich denn nun aber diesen Pcoceß nichtvorgenommen habe? — Aufrichtig zu reden, ich trauetemir selbst nicht Unbefangenheit genug zu. Nicht, daßich aus Autocliebe gefürchtet hätte, Vieles zu fest, son-dern vielmehr zu lose zu halten, was meiner gegen-wärtigen Stimmung, — vielleicht auch Verstimmung,— mißfällt, gleichwohl aber mehrern Lesern noch an-genehm seyn kann. Die Reduction sey daher lieberder Kritik und dem Geschmacke des gebildeten Publi-kums überlassen. Aus Ehrfurcht und Gefälligkeit ge-gen dasselbe bin ich sehr bereit, Alles, was sein Ur-theil verwirft, ohne Widerrede mit zu verwerfen. OhneBedauern habe ich dies schon mit mehrern Kleinig-keiten gethan, welche einiges Mißfallen erregt zu habenschienen. Es ist daher gewiß keine Grimasse, sondernhoher und »»geheuchelter Ernst, wenn ich um diestrengste, wiewohl freilich auch besonnenste Beurthei-lung, und für kein einziges dieser Gedichte, ja nichtfür einen Vers, nicht für ein Wort, um unverdienteSchonung bitte. Für meine Person hingegen wünsche