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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
182
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sähen, welchen etwa einmal ein Taucher und Perlen-fischer unten erschienen? Diese Instanz rühret euchfreilich nicht. Denn ihr seyd gleich mit der Antwortda: Da unten gibt's keine Gelehrten, keine Philoso-phen, denn sie haben ja weder Bibliotheken, noch Tinte,Feder und Papier, und wie die Werkzeuge der Ge-lahrtheit weiter heißen. O, daß ihr doch aber nie auf-HLret, fremde Dinge in euerm bekannten Maß undScheffel zu messen! Kennet ihr denn nur die sichtbareKörperwelt ganz? Ich geschweige der unsichtbaren Kör-perwelt. Müßt ihr denn bei Hexerei und Gespensterngerade an Geister gedenken? Wie könnet ihr mit Zu«verficht verneinen, daß es unter der Erde oder über derErde und ihrer Atmosphäre körperliche Geschöpfe nochgebe, die dort so gut ihr Element, als wir auf Erdenund in der gröbern Lust, oder die Bewohner desWasserrcichs haben? Und ist es denn unmöglich, daßnimmermehr ein solches Wesen aus Zufall oder ausEndzweck dessen, dem kein Ding unmöglich ist, sicheben so in die niedere Sphäre hcrablasse, wie der Tau-cher hinunter in den Ocean? Ihr rasonnirt gemeinig-lich, als ob ihr glaubtet, daß außer dieser sichtbarenKörperwelt, außer Gott und seinen heiligen Engeln undabgeschiedenen Seelen schlechterdings kein anderes leben-des und vernünftiges Wesen existirte, und höret nichtauf, Alles «V^cuTror- beständig zu modeln. Mußdenn gerade Alles, was körperlich ist, mit den derbestenPüffen eure Sinne berühren? Ihr wisset, daß Glasund Wasser Körper sind; doch könnt ihr mitten durch-hinschauen, und werdet sie kaum gewahr. Ihr wisset,