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daß die Lust und der feinste Aether Körper sind; den-noch fühlet ihr oft an keinem einzigen eurer Sinne dieBerührung. Wiederum meinet ihr, Alles, was Körperist, müsse euch die Fäuste füllen. Daher lachet ihr,wenn die Einfalt euch erzählet, sie habe in ihrer Kam-mer bei fest verrammelten Thüren und Fensterladeneine Gestalt erscheinen und wieder verschwinden sehen,und krähet: eine so große Gestalt müsse denn also durchdas Schlüsselloch herein gekommen seyn! Lieber, schautdoch einmal in den Spiegel! Ihr sehet euer zweitesIch! Ist das Nichts, oder ist es Etwas! Nichtskann eure Sinne nicht berühren. Ihr wisset, daß esein Etwas von zurückprallenden Lichtstrahlen, daß csKörper ist; könnet es aber mit keinem einzigen Sinne,als cuerm Gesichte fühlen.
Ist es etwa Weisheit, Alles zu läugnen, was überdie Kräfte und Wirkungen der euch bekannten Naturhinausgeht? Ihr hacket ja sonst so unbarmherzig aufeinen Freigeist los, der die Dreieinigkeit Gottes, oderdie Transsubstantiation und andere Mysterien eurer Re-ligion unbegreiflich oder widernatürlich findet, undkrähet: Za, übernatürlich ist nicht widernatürlich! Wieviel soll man nun von euerm Glauben an Religions-Geheimnisse halten, wenn ihr die anderen, weil ihr sienicht verstehet, für Undinge ausgcbet? Warum solleneuch die Gestalten abgeschiedener Menschen oder über-irdischer Wesen nicht erscheinen können, da ihr an dieFortdauer der Seelen der ersten, und Wicderaufer-weckung ihrer Leiber glaubet? Warum soll cs keineWirkungen aus Ursachen geben, deren Zusammenhang