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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
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Aber, liebe Herren, ist es denn wirklich wahr, daßeuer Verstand wie ein Cherub mit flammendem Schwerteso aufmerksam vor euerm Herzen Wache hält, daß keinEindruck von jenen Dingen eindringen kann? Ichbilde mir doch auch ein, einen solchen nicht ganz undgar finstern schlafenden Wächter zu haben; dennoch gehetmein Herz in Sturm und Aufruhr über, wann BankosGeist Macbeths Stuhl bei Tische eingenommen hat,oder das Gespenst Hamlets das schrecklichste Gcheimnißum Mitternacht entdecket, oder Macbeths Hexen imunterirdischen Gewölbe um den Kessel voll Gräuel denHöllentanz tanzen und schauderhafte Geistergestalten ausdem Abgrunde heraus rufen. Um des Himmels willen!wie geht das zu?

Ihr, die ihr den Wust der leidigen Natur durchPolychrcst-Pillen der Philosophei wegpurgirt habt, werdetbei mir dies Phänomenen den Dünsten eines ver-schleimten Magens vermuthlich zuschreiben. Und inder That habt ihr nicht Unrecht. Da habe ich Unglück'licher Weise einmal ein Shakspearisches Sprüchlein:liiere uro more tkiiiAs in Iruovon ancl eur1.Ii,'Hian uro ciroumt ok in z^our plrilosoplr^,verschluckt, welches noch diese Stunde unverdauet, wieBlei, mir im Magen liegt, und die Wirkung allereurer philosophischen Wunder - Elixire zu Schandenmacht.

Wie, wenn nun unten im Abgrunde des MeeresVölkerschaften und Philosophen es gäbe, welche läug-neten, daß auf der trockenen Oberfläche der Erde Men-schen wohnten, und mitleidig aus Diejenigen herab