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M a c d u s f.
Ha, so verzweifle, Verruchter! Und laß den Teu-fel, dem du dientest, dir sagen, daß Macduff vor derZeit aus seiner Mutter Leibe genommen wurde.
Macbeth.
Verflucht sey die Zunge, die das sagt! Sie ent-nervt den besten Theil meiner Mannheit. — Ich willnicht mit dir fechten.
M a c d u f f.
So ergib dich, Feiger! Und leb' als ein Schau-stück, der Welt und Nachwelt zum Anstarren! Wieein seltenes Ungeheuer wollen wir dich abgcmahlt aufeiner Stange herum tragen lassen, mit der Unterschrift:Hier ist zu schauen der Tyrann aller Tyrannen!
Macbeth.
Ich will mich nicht ergeben, um den Staub vordes Knaben Malcolm Füßen zu lecken, und ein Ziel zuseyn den Flüchen des Pöbels. Kam gleich BirnamsWald nach Dunsinane, gebar gleich meinen Gegnerkein Weib, so will ich doch das Letzte versuchen. Hierwerf ich meinen Schild vor. Fall' aus, Macduff, undverdammt sey, wer zuerst ruft: Halt! Genug!
(Gefecht. Macbeth fällt.)
Macduff.
Ergreift nun, Geister der Rache, die Seele desVerruchten! Und ihr beruhigt euch, wimmernde Schattenmeines huldreichen Königs, meines süßen Weibes, mei-ner holden Kinder! Des Tyrannen Schwert will ichzerbrechen, und als Weihstücke über euern Gräbernaufhängen. — (Rafft Macbeths Schwert auf.) Nun,
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