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Malcolm, komm, und tritt ihm auf den Nacken! Dieerste Stufe zu deinem rechtmäßigen Throne! (Ab.)
Macbeth. (Sterbend.)
Ist das die Erfüllung?— Entsetzlich! — O Hölle,daß ich mich von deinem Doppelsinne täuschen lassenmußte! — Meinen Ohren hast du Wort gehalten,nicht meinen Hoffnungen. — Verfluchter Ehrgeiz! — Nunist's aus, das bunte Gaukelspiel! — Der Vorhangrauscht! — Die Lichter verlöschen; — und ich er-wache in dicker Finsterniß, kalt angeweht von demGrausen der Hölle. — Meine Seele watet in Blut!Im Blute der Unschuldigen! — Der Strom schwillt,— schwillt — hebt mich empor. — Ich kann michnicht mehr halten. >— Seufzer und Flüche brausenmir nach, wie Stürme — sie treiben — sie wälzen —mich wälzen die Wogen hinunter — hinunter — hin-unter zieht mich die Hölle. — Oh! — Verloren binich! Aus ewig verloren! — Oh! — (Stirbt.)
Neunter Auftritt.
(Kriegsmuslk und Fahnen.)
Macduff. Malcolm. Rosse. Edelleute.
Soldaten.
Hier, mein Prinz, liegt der Raubgeier, mit er-schlafften Flügeln und Klauen! Ihr Thron ist frei.
Malcolm.
O meine Freunde, wenn ich's je vergesse, was ihrfür mich und mein Recht thaket; nicht Balsam aus dieWunden meines zerschlagenen Vaterlandes gieße; nicht