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„Die Thaten des Alterthums, sprach Duth-Ma-runo, sind wie Pfade vor unfern Blicken, o Fingal.Stets glanzt der breitbeschildete Trenmor aus seinerdämmernden Zeit hervor. Auch war des Königs Muthnicht schwach. Damals schlich keine düstre That ge-heim. Von ihren hundert Strömen her versammeltendie Geschlechter sich im grasigen Kolglan-Krona. DieFührer zogen voran. Jeglicher wollte Feldherr seyn.Oft wurden die Schwerter halb bezückt. Roth funkel-ten ihre Augen vor Wuth. Getrennt stand Einer vomAndern, und Jeder sumsete trotzig sein Lied. Wassollten sie weichen einander? Die Väter waren imKriege sich gleich."
Dort hielt auch Trenmor mit seinem Volk, mitden Locken der Jugend geschmückt. Er sah den nahen-den Feind. Vor Kummer schwoll sein Herz. Er riethden Fürsten, zu wechseln; sie wechselten mit dem Ge-bot, und wurden zurück gedrängt. Vom eignen moosi-gen Hügel kam der blaubeschildete Trenmor herab.Er führte die weitbesiügelte Schlacht, und die Fremdenwurden besiegt. Rund um ihn herum versammeltensich die düsteräugigen Krieger nun, und schlugen denFreudenschild. Wie ein holder Frühlingshauch ent-rauschte dem Fürsten von Selma das Machtgebot.Nun führten die Fürsten wechselnd den Streit, bisgrößere Gefahr sich erhob. Dann war die Stundedes Königs da, zu erstegen das Feld der Schlacht.
„Die Thaten unsrer Väter sind kund, sprach Krom-ma-Glas mit dem eisernen Schild. Doch wer führtheut die Schlacht vor diesem Königssohn? Nebel-
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