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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
34
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der Luft dem Schwachen im Streit. Glänzend wieder Regenbogen über den Strömen, kam Lulans wciß-busiges Mädchen.

Kath-Loda.

Ein Gedicht.

Z w e i t e r D u a n.

Wo bist du Sohn des Königs? rief der dunkel-lockige Duth-Maruno. Wo schwandest du hin, o jun-ger Strahl von Selma? Er kehrt nicht zurück ausdem Busen der Nacht. Der Morgen umschimmertU-Thorno. In ihrem Nebel halt die Sonne aufihrem Hügel schon. Hebt, Krieger, die Schilde vormir. Er darf nicht fallen, wie Feuer der Luft, deßSpur am Boden verlischt. Doch, da kommt er her,wie ein Aar, vom Saume des träufelnden Sturms,die Beute des Feindes in seiner Hand. O König vonSelma, die Seelen der Deinigen trauerten schon."

Die Feinde sind nahe, Duth-Maruno! Sie rückenheran, wie im Nebel die Wogen des Meers, wennüber den flach hinsegelnden Duft sie bisweilen dieschaumigen Häupter erhöhn. Zusammen fährt der Wal-ler auf seiner Bahn, und weiß nicht, wohin er sollfliehn. Doch bebende Waller sind wir nicht. Zückt,Heldensöhne, den Stahl! Soll Fingals Schwert, oftein andrer Krieger voran?"