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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
31
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umher aus wehender Lust, so vernahm ich Lärm, fuhrauf mein Blick, schlug hoch empor mein weiches Herz,und eilte nach Lulan, dir entgegen, o Torkul-Torno.Mir begegnete Starno, der schreckliche Fürst! Seinrothes Auge entbrannt in Liebe zu mir. Verdunkelndnickte sein borstiges Wimpernhaar aus sein versammel-tes Lächeln herab.Wo ist mein Vater, riesich, der so mächtig im Kriege war?""Nunbist du zwischen Feinden verwaist, du Tochter Torkul-Tornos!"" Er ergriff meine Hand; er spannte dieSegel, und barg mich in diese finstere Gruft. ZuZeiten kommt er in Nebelgestalt. Doch oft wallt auchein Jugendstrahl nicht fern vor meiner Höhle vorbei.Vor meinem Blick geht Starnos Sohn. Er bewohntmeine Seel' allein."

Mädchen von Lulan, sprach der Held, schwanen-busige Tochter des Grams! Eine Wolke, mit Flam-men bestreift durchwallt jetzt deine Seele. Sieh demdunkelverschleiertcn Monde nicht nach, noch den Feuer-zeichen der Luft. Dich vertritt der Schrecken derFeinde, mein blinkender Stahl. Kein Schwacher füh-ret diesen Stahl, kein sinstersinniger Mann. Wir ver-schließen die Mädchen in triefende Höhlen nicht. Siezerringen die weißen Hände bei uns nicht in der Ein-samkeit. Sie neigen in ihrem Lockenschmuck sichauf Selmas Harfen herab. Ihre Stimme verhalltin der Wüste nicht. Uns schmelzt ihr süßer Ge-sang." .

Und Fingal schritt noch weiter voran, tief durchden Busen der Nacht, bis Lodas Hain, von triefen-