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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
Entstehung
Seite
32
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den Winden gepeischt. Dort sind drei Steine mitMoos bekrönt; dort stürzt sich schäumend ein Strom;und dunkelroth wälzt rund herum die schreckliche WolkeLodas sich. Hoch oben herunter schaut' ein Geist,halb ausgebildet von schattendem Dampf. Er goß zuZeiten seine Stimme in den brausenden Strom hinab.An einem verwitterten Baume nicht fern vernahmengebückt zwei Helden sein Wort, Swaran, der Königder Seen, und Starno, der Fremden Feind. Siestanden finster gelehnt ein Jeder auf seinen schwarzenSchild. Die Sperre starrten voran in die Nacht.Hell gellend pfiff der Hauch der Nacht durch Starnoswehenden Bart.

Sie vernahmen Fingals Tritt; und sprangen inWaffen empor.Swaran, strecke den Schwärmer zuBoden, ries Starno in seinem Stolz. Nimm deinesVaters Schild. Er ist ein Fels im Streit."Swaran warf den blanken Speer. Er fuhr in LodasBaum. Die Gegner rückten mit Schwertern heran.Zusammen klirrte der Stahl. Das SchildgehängeSwarans hieb die Klinge Lunos durch. Zu Bodenrollte der Schild. Zerspalten flog der Helm herab.Zurück hielt Fingal den drohenden Stahl. Voll Grimmstand Swaran cntwehrt. Stumm rollte er sein Auge,und warf zu Boden sein Schwert. Dann schritt erlangsam über den Strom, und wandelte pfeifend dahin.

Nicht verborgen dem Vater bleibt Swaran. Scarnowendet sich grimmig hinweg. Verdunkelnd nicken dieborstigen Wimpern auf seine versammelte Wuth herab.Er zersplittert Lodas Baum mit dem Speer. Er