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3 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 2
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fests. Der Krieg von Krona ist aus, wie ein ausge-sungenes Lied. Beginnt, ihr Barden, den Sang! DerKönig ist wiedergekehrt mit Ruhm *)."

So sang Min, als Fingal zurück vom Kriege kam;als er kam in schönem Jugendroth, in seiner LockenFülle. Die blaue Rüstung hüllt' ihn ein, wie dieSonne ein leichtes Gewölk, wenn einher sie wallt imNebelgewand, und halb ihr Licht nur zeigt. Dem Kö-nige folgt sein Heldenheer; man bereitet das Muschel-mahl. Fingal blickt die Barden an, und fodert ihrenGesang.

Stimmen des hallenden Kona, spricht er, Bardendes Alterthums! Ihr, in deren Seelen die blauenHeere unsrer Väter auferstehn! Schlagt die Harfenin meiner Halle! Laßt mich hören euern Gesang! Lieb-lich ist die Wonne der Wehmuth. Dem Frühlings-regen gleichet sie: er schmeidiget den Eichenast, undlockt die grünen Köpfchen des jungen Laubes hervor.Wohlan, ihr Barden, singt! Denn morgen crhöhnwir die Segel. Mein blauer Lauf geht durch das

Meer, zu Karrik-Thuras Burg; zu Sarnos moosigerBurg, von wannen Komala entsprang. Dort spendetder edle Kathulla das Muschelmahl. Voll Eber ist seinWaldgehege; ertönen soll die Jagd."

Das Lied Ullins, mit welchem das Gedicht anfängt,ist in einem lyrischen Versmaaße. Fingal Pflegte, wenn ervon seinen Zügen zurückkehrte, seine Barden singend vor sichher zu senden. Diese Art des Triumphs heißt beim Offiandas Lied des Sieges.