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oder wenigstens einige seiner Parteigänger zu entdecken,und solchergestalt ganz Aegypten zu reinigen. Dahernahm er einen Theil seines Heeres, und die gefange-nen Räuber mit sich, damit diese es anzeigten, wennirgend wo noch Einer sich blicken ließe, schiffte denNil hinauf, durchsuchte alle Städte, und gedachte, bisnach Aethiopien zu gehen. Auf die Art kam er nunauch nach Koptus, wo sich Anthia mit dem Amphino-mus befand. Hier erkannten die gefangenen Räuberden Amphinomus, und zeigten es dem Polyidus an,welcher ihn sogleich gefangen nahm. Als man ihnverhörte, gestand er Alles mit Anthien. Polyidushieß hierauf das Mädchen vor sich führen, und fragte,wer und von wannen sie wäre? Sie gestand aber inkeinem Stücke die Wahrheit; sondern sie war' eineAegyptierinn, und von den Räubern ausgefangen wor-den. Bei dieser Unterredung verliebte sich Polyidusstracks auf das heftigste in Anthien, ob er gleich zuAlexandrien eine Gemahlinn hatte. Anfangs trachtetesie der verliebte Jüngling durch Versprechungen zu ge-winnen; als sie aber auf dem Rückzüge nach Alexan-drien zu Memphis ankamen, wollt' er ihr Gewaltzufügen. Aber es gelang ihr, sich loszureissen, undden Tempel der Isis zu erreichen. Hier betete sie:„O Schutzgöttinn Aegyptens, die du mir so oft ge-holfen, errette mich abermal! Gib, daß auch Polyidusmeiner schone, da du mich bisher dem Abrokomas ge-treu und keusch erhalten hast!" Polyidus, voll Ehr-furcht gegen die Götlinn, und zugleich von Lieb' undMitleid gegen die unglückliche Anthia durchdrungen,