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liebten ist!" So klagte sie beständig, und wollte we-der Speise noch Trank genießen; aber die Räuberzwangen sie dazu.
Nach einer Fahrt von mehreren Tagen gelangtensie nach Alexandrien, wo sie Anthien aussetzten, undzu verkaufen beschlossen. Perilaus, als er erfuhr, daßdas Grab erbrochen, und der Leichnam entwendet wäre,gcri'eth in ganz unmäßige Betrübniß. Abrokomasforschte emsig nach, ob nicht Jemand ein fremdesMädchen wüßte, welches Räuber aufgefangen hätten,und mit sich führten. Als er aber nirgends etwas er-fuhr, so kam er abgemattet wieder in der Herbergean. Die Leute des Hippothous hatten indessen eineMahlzeit bereitet. Die Andern aßen, nur Abrokomasnicht. Ganz niedergeschlagen, warf er sich auf einRuhebett, und weinte. Indessen unterhielt ein altesWeib, mit Namen Chrysion, den Hippothous und seineGefährten bei ihrer Mahlzeit mit Neuigkeiten. „Denkteinmal, ihr Herren Gäste, sagte sie, was sich kürz-lich in der Stadt zugetragen. Perilaus hier, eingroßer vornehmer Mann, der dem öffentlichen Unwesenim Lande steuern muß, ging neulich aus, Räuber auf-zusuchen, und brachte einige Gefangene, nebst einemschönen Mädchen ein, die er, mit ihm sich zu ver-mählen, beredete. Nun war bereits Alles mit derHochzeit richtig; das Mädchen aber, als man sie indas Brautzimmer geführet, hat entweder aus Wahn-sinn, oder aus Liebe zu einem Andern Gift zu sichgenommen, und ist gestorben. Denn so erzählet man,wär's zugegangen mit ihrem Tode." Da dieses Hip-