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Laß uns gehen, und, wo möglich, Anthien finden!"Hippothous versprach ihm Alles, sagt' aber auch, ermüßt' erst einige Leute anwerben, um ihre Reise destosicherer zu machen.
Unterdessen, daß diese damit umgingen, nachCilicien zurück zu kehren, waren bei Anthien die vor-behaltenen dreißig Tage verstrichen. Perilaus ließ dieOpfer zur Hochzeit bereiten, die er vom Lande hereinkommen lassen. Viele seiner Mitbürger feierten An-thiens Hochzeit mit. Nun war zu der Zeit, da Anthiader Räuberbande abgenommen worden, ein alterMann aus Ephesus, der ein Arzt war, und Eudoxushieß, nach Tarsus gekommen. Dieser Eudoxus hatteauf seiner Reise nach Aegypten Schiffbruch gelitten,und ging zu Tarsus in die vornehmsten Häuser herum,bat sich von Diesem und Jenem, von dem EinenKleider, von dem Andern Geld aus, und erzählteJedem sein Unglück. Als er nun auch zum Perilauskam, und sagte, daß er aus Ephesus und ein Arztwäre, so führt' ihn Perilaus zu Anthien, welcher ereine Freude zu machen glaubte, wenn er ihr einenLandsmann zeigte. Sie empfing den Eudoxus sehrfreundlich, und fragte nach den Ihrigen. Allein erwußte nichts, und sagte, daß er schon lange vonEphesus abwesend wäre. Anthia aber freute sich deß-wegcn nicht minder, daher denn Eudoxus alle MakZutritt bei ihr hatte, und vieler Wohlthaten in seinendürftigen Umständen von ihr genoß. Dabei bat er sieöfters, ihm doch nach Ephesus zurück zu Helsen, weiler noch Weib und Kinder daselbst hätte.