mit dem Apsyrtus, und mit der Manto, alsdann vonseinen Banden, von seiner Flucht, vom Ziegenhirten,und endlich die Reise nach Cilicien. Als er noch re-dete, fiel Hippothous weinend darein: „O ihr Aeltern!O mein Vaterland, das ich nimmer wieder schauenwerde! O du über Alles geliebter Hyperanthes! —Du, Abrokomas, kannst doch deine Geliebte noch ein-mal wieder schauen und wieder erlangen; aber das istunmöglich, daß ich meinen Hyperanthes wieder zu se-hen bekomme." So sprach er, und zeigte ihm dieHaarlocken des Knaben, und ließ seine Zähren darauffallen. Als Beide mit einander ausgcweint hatten,wandte sich Hippothous zum Abrokomas: „Ich habevorhin einen kleinen Umstand in meiner Erzählungausgelassen. Nämlich kurz zuvor, ehe meine Bandegefangen wurde, verirrte sich ein schönes Mädchen anunsere Höhle. Sie war von deinem Alter, und nannt'uns auch dein Vaterland. Mehr Hab' ich nicht erfah-ren. Diese wollten wir dem Mars opfern, und eswar schon Alles bereit, als unsere Verfolger uns über-raschten. Ich nahm die Flucht, und weiß nicht, wie'sihr gegangen ist. O, es war ein schönes Mädchen,Abrokomas; zart bekleidet, mit blondem Haar, undlieblichen Augen." Noch hatt' er nicht ausgeredet, sorief Abrokomas: „Das war meine Anthia, Hippo-thous! Wo ist sie hingeflohen? Wohin? In welchesLand? O, laß uns nach Cilicien umkehren, und sieaufsuchen. Sie hält sich gewiß in der Nähe der Räu-berhöhle noch auf. Bei dem Schatten deines geliebtenHyperanthes! Schlage mir diese Gefälligkeit nicht ab f
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