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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
473
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sie, was noch übrig geblieben war, nebst einem Pferde,mit sich hinweg, denn Hippothous hatte noch ein Pferdim Walde verborgen gehabt.

Drittes Auch.

Den folgenden Tag verließen sie Eilicien, undnahmen den Weg nach Mazakos, einer schönen undgroßen Stadt in Kappadocien. Hier gedachte Hippo-thous, hübsche rüstige Jünglinge anzuwerben, undsein Räuberheer wieder herzustellen. Sie reifete» durchgroße Dörfer, wo sie überall Ueberfluß an Lebensmit-teln fanden. Hippothous verstand die KappadocischeSprache sehr wohl, daher ging man mit ihm, wiemit emem Landsmanne, dort um. Nachdem sie eineReise von zehn Tagen vollendet, kamen sie nach Ma-zakos, allwo sie nicht weit vom Thore einkehrten, undeinige Tage sich von ihrer Ermüdung zu erholen be-schlossen. Als sie speiseten, erseufzte Hippothous, undweinte hinterher. Abrokomas fragte nach der Ursachedieser Thränen.Ach, die Erzählung ist allzu lang,versetzt' er, und allzu traurig!" Abrokomas aber batihn, dennoch zu erzählen, und versprach ihm, alsdannauch seine Geschichte mitzutheilen. Als sie nun darauseinmal allein waren, sing Hippothous von vorn an,und erzählt' ihm mit aller Aufrichtigkeit seine Begeben-heiten.

Ich bin aus Perinthus, in der Nachbarschaftvon Thracien, und aus einem vornehmen Geschlechts