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deiner Hand steht, Freiheit und Wohlstand wieder zuerlangen, wenn du dich dem Korymbus, deinem Herrn,gefällig erweisest. Denn er brennet vor Liebe gegendich, und ist bereit, dich zum Herrn von seinem ganzenVermögen zu machen. Du wirst dir deinen Dienstnicht nur sehr leicht machen, sondern auch den gütigstenHerrn dadurch erwerben. Bedenke, wo du jetzt bist,ohne Hülse in einem fremden Lande. Deine Gebietersind Räuber, und du würdest der Rache des Korymbusnimmer entrinnen, wenn du ihn verschmähtest. Wozubrauchst du schon ein Weib? Oder wozu schon eineGeliebte, da du noch so zart und jung bist? An soetwas mußt du noch lange nicht denken, sondern bloßauf deinen Gebieter merken, und seinen Befehlen ge-horchen." Abrokomas hörte mit verstummtem offenenMunde diese Red' an, und fand keine andere Antwort,als Thränen und Seufzer. Nunmehr sah er, wozu esmit ihm gekommen war. Endlich bat er den Euxinuser möchte ihm doch erst eine kleine Ueberlegung gestat-ten, eh' er auf den Antrag antwortete; womit dennEuxinus für jetzt zufrieden war. Indessen hakt' auchKorymbus Anthien die Liebe des Euxinus und dieNothwendigkeit vorgestellet, ihrem Herrn schlechterdingszu gehorchen. Er hatt' ihr eine eheliche Verbindung,Und Ucberfluß und Schätze gelobet, wenn sie sich ihmergäbe. Aber das Mädchen hatt' eben die Antwort ge-geben, und sich Bedenkzeit ausgebeten. Nun wartetenEuxinus und Korymbus auf Beider Erklärung, und hegtenan geneigter Willfahrung nicht den mindesten Zweifel.