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Zeit vergangen. Neulich einmal erinnerten mich einigemeiner Freunde wieder daran. „Ei! Freund, laßtsie immerhin drucken, da sie einmal fertig ist. Waswird denn nicht All übersetzt und gedruckt? Habt ihrein paar Wochen mit Ucbersetzen verdorben, so kann,ja wohl wieder Jemand einige Stunden mit Lesen ver-schwenden. So interessant, als viele Xneoüotes in-teressantes, die auf den Nachttischen herum poltern,mag ja das Werklein des Monsieur cke Xenopkouleicht seyn, und hin und wieder sind Schilderei undAusdruck ganz lieblich, süß und artig. Und denn —aus dem Griechischen übersetzt! klingt doch auchnicht übel. Laßt's immer drucken, Freund; das Ho-norarium ist Heuer mit zu nehmen! —"
„Meinethalben denn!" sagt' ich.
Den 25. September 1775.
Erstes Buch.
Einem angesehenen Manne zu Ephesus, mit Na-men Lykomedes, gebar seine Gattinn, Themisto, auseben der Stadt, einen Knaben, den er Abrokomashieß, und welcher weder in Jonien, noch irgend woan Schönheit seines Gleichen fand. Mit jedem Tageseines zunehmenden Alters wuchsen seine Reize, undmit dem Körper verschönerte sich zugleich seine Seele,denn er trieb jede Wissenschaft zur Bildung des Gei-stes und Leibes. Immerdar übt' er sich auf der Zit-