IV. Ailthia und Asirokomas.
Aus dem Griechischen des Tenophon von Ephesus *).
Vorrede des Veberschcrs.
Eigentlich sollt' ich nun wohl hier mein Originalloben. Allein — leider! weiß ich selber zu gut, daßich etwas viel Gescheidteres hätte thun können, als einalbernes Romänlein verdeutschen. Dieses brauchte miralso kein Kunstrichter erst zu sagen; auch dürft' esüberhaupt der Mühe kaum werth seyn, nur eine Ach-tclseite von dieser Uebersetzung voll zu kunstrichtern. Dennsie mußte bisweilen vom Originale abweichen, damitsich das Ding nicht noch schlechter lesen ließe.
Indessen hatt' ich doch, bei aller jener Überzeu-gung, vor etwa sechs Jahren ganz vernünftige undtriftige Ursachen, sie zu verfertigen und drucken zulassen. Da ich aber nachher befürchtete, sie möchte
meinem Geschmacke viel bei dem Publicum anhängen,so war mir die Lust dazu schon seit lieber langer
*) Abgedruckt nach der ersten Ausg. Lechz. 177S.
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