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Als den einzigen Hektor, um welchen der bittereSchmerz mich
Noch zum Aides stürzt. O, war' er in meiner Um-armung 425
Noch gestorben, so hätten wir satt uns geweint undgcklaget,
Ich, und die ihn gebar, die unglückselige Mutter.
Also sprach er weinend; und mit erseufzten die Bürger.
Hekabe aber ächzt' und wehklagt' unter den Weibern:Kind, was soll ich noch leben? Ich Aermstc, die ichso schmerzlich 430
Leide durch deinen Tod? O du, bei Nacht und beiTag' einst
Mein und der ganzen Stadt Gebet! Du Schutzwehr allerTroer und Troerinnen, die gleich einem Gotte dich ehrten!Ihr, wie großer Ruhm warst du, dafern du noch lebtest!Aber gefangen halten dich nun der Tod und dasSchicksal. 435
Also sprach sie mit Thränen. Noch hatte die Gattinnvon Hektor
Nichts vernommen, ja selbst kein zuverlässiger BoteHatt' es ihr angesagt, ihr Gemahl sey draußen geblieben.Denn sie webt' ein Geweb' in dem Innern des hohenPallastes,
Schimmernd und doppelt gerecht, und ziert' es mitbuntem Gebilde. 440
Eben hieß sie die schöngelockten Mägde des Hauses,Feuer um einen großen Dreifuß schüren, daß HektorFänd' ein warmes Bad, wann er wiederkehrte vomStreite.