341
Als ihn eben der Mann, des schrccklichbeschildeten ZeusSohn,
Selbst am Thore der Tobten mit schnellem Geschosseverletzte.
Aber er stieg zu Zeus Pallast in den weiten Olympos,
Herzbekümmert, und ganz vom Schmerze durchzuckt;denn der Pfeil saß
Tief in der vollen Schulter, und peinigt' ihn bis aufdas Leben. 400
Aber Paieon besprengt' ihn mit schmerzenstillendemBalsam;
Und er genas darob; denn er war nicht sterblich geboren.
O des Unholds! des Wüthrichs! der also zu frevelnfür nichts hielt,
Und zu verletzen mit Pfeilen die Götter, des HimmelsBewohner.
Aber sicherlich reizte die Göttinn Pallas Athene 405
Diesen gegen dich auf; den Thoren! Weiß denn Tydeides
Nicht im Herzen, wie bald der stirbt, der Götter befehdet?
Kinder werden ihm nie auf den Knieen entgegenpapaen *),
*)»Diese vielleicht allzu getreue Uebcrsetzung des Verses:oäk rt Trnictkx Tror! rrn7rrr«Ior>>7t^, dürfte
Manchem, wenigstens beim ersten Anblicke, nicht gefallen.Mein darf ich denn nicht verlangen und hoffen, daß etwas,welches mir gefällt, wenigstens nicht allen Lesern von echtemGeschmacke mißfalle? Hier ist indessen ein anderer Pfeil ausdem Köcher für Diejenigen, welche jener nicht gehörig trifft:Nie wird ein Kind vom Schooße sein: Vater! Vater! ihm
stammeln.