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Standest du jemals mir und dem Vater in flammen-den Schlachten
Günstig bei, so sey auch jetzt mir gewogen, Athene!
Laß ihn mich tödten, den Mann, und treib' ihn inmeinen Speerwurf,
Welcher zuerst mich traf, und jetzo prahlet und wähnet:
Lange würd' ich nicht mehr der Sonne glänzendes Lichtschaun. 120
Betend sprach er's; und ihn erhörete Pallas Athene;
Gab ihm geschmeidige Glieder an Schenkeln und obenan Armen;
Trat dann dicht vor ihm hin, und sprach die geflügel-ten Worte:
Kämpfe getrost nunmehr, Diomedes, entgegen denTroern!
Denn ich gab dir in's Herz den Muth des Vaters,den festen, 125
Welchen der Tartschenschwinger, der RossebändigerTydeus
Trug, und deinen Augen entzog ich den vorigenNebel:
Daß du hinfort den Gott sowohl, wie den Menschenerkennest.
Käme nun künftig ein Gott, dich hier zu versuchen, sostreite
Du mit Nichten den andern unsterblichen Göttern ent-gegen. 130
Aber wenn in die Schlacht die Tochter Zeus, Aphrodite,
Kommt, so verwunde sie mit dem scharfgeschliffenen Erze.
Also sprach sie, und schied, die Göttinn Pallas Athene.