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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
325
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Und nach dem Stürmenden schoß. Auch traf er ihman der rechten

Schulter das Panzergelenk. Hier bohrte der bitterePfeil sich

Durch und durch hinein; und Blut befleckte den Pan-zer. 100

Hoch aufjauchzend rief Lykaons herrlicher Sohn nun:Vorwärts, edelmüthige Troer, Sporner der Rosse!

Wohlgetroffen ist der tapferste Grieche! Mir däucht, nicht

Lange wird er der Kraft des Pfeils noch stehen, wennwirklich

Mich Zeus Sohn, der Herrscher, erregt' und aus LykiaHertrieb. 105

Also jauchzt' er; doch Jener erlag dem schnellen Ge-schoß nicht,

Sondern wich nur zurück. Vor Ross' und Wagen sichstellend,

Rief er Sthenelos an, den Kapaneiden, und sagte:

Hui da, Kapaneus Sohn! Mein Trauter, steigevom Wagen,

Daß du meiner Schulter das herbe Geschoß ent-ziehest! 110

Sprach's; und Sthenelos sprang herab von demWagen zur Erde;

Trat zu ihm hin; entzog den tiefgedrungenen, schnellen

Pfeil der Schulter; und Blut entsprang dem gelenkigenPanzer.

Aber nun betete laut Diomedes, der Schlachtenbelobte:Höre mich, Tochter des Schrecklichbeschildeten! Nim-merbezwungne 115