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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
301
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Ueberall forscht' er umher, und fand den Helden Ma-chaon 200

Stehn in den mächtigen Reihen des schildbewaffnetenVolkes,

Welches gefolgt ihm war aus der rossenährenden Trikka.Und er nahte sich ihm, und sprach die geflügelten Worte:Auf, Asklepios Sohn! Dich ruft Agamemnon, derHerrscher,

Nach Menelaos zu sehn, dem kriegrischen Führer derGriechen. 205

Einer der Troer, oder der Lykier, kundig des Bogens,Traf mit dem Pfeil ihn, sich zum Ruhm, uns aberzur Trauer.

Also sprach er zu ihm, und erregt' ihm das Herz indem Busen.

Und sie durcheilten die Haufen des großen Heeres. Sobald sie

Hingelangten, allwo Menelaos, der Goldengelockte, 210Seine Wund' empfing und alle versammelten FürstenIhn umkreisten, in deren Mitte der göttliche Mannstand,

Da entzog er den Pfeil dem wohlanschließenden Gürtel;Krumm verbogen sich die spitzigen Haken im Ausziehn;Löste darauf den beweglichen Gurt, und darunter denLeibbund, 215

Und das Blech, geschmiedet vom erzbcrcitenden Künstler.Als er die Wunde geprüft, die der herbe Pfeil ihmgebohret,

Sog er das Blut heraus, und legte lindernde Salb' auf,Welch Cheirons Gunst einst seinem Vater verehrte,