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Und so heftig dich hasse, als ich einst heftig dich
liebte; 415
Daß ich nicht Beider, der Griechen und Troer, Herzenmit bitterm
Haß erfülle, und dich in hartem Drangsal vertilge!
Sprcich's. Ob diesem erschrak Zeus Tochter, He-lena. Schweigend
Folgte sie nun, verhüllt im silberglänzenden Schleier,
Unbemerkt den Troischcn Frauen, der führenden
Göttinn. 420
Kaum gelangeten sie zu Paris schönem Pallaste,
Siehe, so wandten sich schnell die Mägde zu ihremGewerbe.
Aber ihr hohes Gemach bestieg die Krone der Frauen.Einen Sessel ergriff Aphrodite, die Huldinn des Lächelns;Diesen trug und stellte die Göttinn gegen den Paris. 425Drauf saß Helena nieder, des schrecklichbeschildetenGottes
Tochter, und schalt den Gemahl mit abgewendetenBlicken:
Kommst vom Kampfe zurück? O, wärst du darinnur gefallen,
Von dem stärkeren Manne besiegt, der mein erster Ge-mahl war!
Ha, du prahltest ja sonst, den Kriegeshold, Mene-laos, 430
Uebertreffest du weit an Kraft und Kunde der Lanze.Ei, so geh' doch und rufe den Kriegeshold, Menelaos,Wieder zum Gegenkamps heraus! Doch rath' ich dir,lieber