Er begehrt von Troern und sämmtlichen Griechen, dieschönen
Waffen niederzustrecken zur allernährenden Erde.
In der Mitte will er dem Kriegeshold, Menelaos, 90
Stehn, um Helena und um sämmtliche Schätze zukämpfen.
Welcher von Beiden nun siegt und oben bleibet, dernehme
Weib und sämmtliche Schätze, und führe Beides zurHeimath.
Aber wir Uebrigen schwören sodann uns Frieden undFreundschaft.
Sprach's; und rund umher schwieg Alles in tieferStille. 95
Endlich aber begann Menelaos, der Schlachtenbelobte:Nun vernehmet auch mich! Denn der größte Schmerzbelastet
Meinen Busen. Nun werden ja, hoff' ich, Griechenund Troer
Friedlich sich scheiden. Genug des Bösen habt ihr er-litten,
Wegen meines Zwists, den Alexandros verschuldet. 100
Welchem das Schicksal nun den Tod beschieden, dersterbe!
Aber ihr Uebrigen trennt euch friedlich, je eher, je lieber!
Schafft denn Lämmer herbei, ein weißes und schwar-zes, der Erde
Und der Sonne! Wir selbst besorgen Kronion ein drittes.
Ruft auch Priamos Macht, damit er selber denBundseid 105