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Was für ein Wort sprachst du, o höchstgestrenger
Kronion?
Hab' ich ja doch noch nie sonst in dich gefragt, nochgeforschet?
Ruhig vor mir beschlössest du immer, was du nurwolltest;
Aber jetzt fürchtet mein Herz gar sehr, dich habe ver-führt die 555
Silberfüßige Thetis, die Tochter des alternden Meergotts.
Heut früh Morgens saß sie bei dir und umschlang
dir die Kniee,
Und mir däucht, du habest ihr's zugewinkt, den Achilleus
Hoch zu ehren, und viel Achaier am Meer zu vertilgen.
Ihr antwortend sprach der Wolkenversammler Kro-nion: 560
Bübinn dir däucht es stets, und nie bin ich dir ver-borgen!
Doch nichts wird es dir frommen! Du wirst nur destoverhaßter
Meinem Herzen seyn. Das soll weit härter dir fallen.
fühle, daß sie seinem Griechischen Ausdrucke entspricht. In,dessen ist kein Mensch nachgiebiger, als ich, so bald ich dasWort eines Mannes gegen mich höre, vor welchem ich Ehr-furcht hege. Es wird in dem Falle gar ein Leichtes seyn, derFarrenäugig en die Edeläugige unterzuschieben. NurIlmschreibungen, etwa durch das Wörtlein mit, mit großenrollenden Augen, u. d. muß mir auch kein Mann, vorwelchem ich Ehrfurcht hege, zumuthen wollen, weil ich michgar zu sehr überzeugt fühle, daß das ganz wider HomersTon ist.