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Denn dies ist bei den Göttern mein allerthcuerstesZeichen. 525
Unwiderruflich bleibt, untrieglich ist jede Verheißung,Und wird wahrlich erfüllt, die ich mit dem Hauptebewinke.
Also Kronion; und winkte herab mit den schwärz-lichen Wimpern,
Und die ambrosischen Locken des Allbeherrschers entrolltenSeiner unsterblichen Stirn. Ihm erbebte der großeOlympos, 530
Also pflegten sie Rath, und schieden hieraus von ein-ander.
Sie entsuhr dem lichten Olymp in die Tiefe des Meeres.Zeus ging in sein Haus; und alle Götter erhobenSich von ihren Sitzen, dem Vater entgegen. NichtEiner
Harrte des Kommenden erst. Entgegen zogen sieAlle, 535
Und er bestieg den Thron. Doch Here wußte schon Alles.Denn sie hatt' es gesehn, wie er sich berathschlagt mit derSilbersüßigen Thetis, der Tochter des alternden Meer-gotts.
Und stracks fuhr sie ihn an mit herzzerschneidendenWorten:
Schalk, mit welchem der Götter hast du dich heuteberathschlagt? 540
Immer behagt es dir doch, allein und ohne mein BeiseynHeimliche Schlüsse zu fassen. Noch nie vertrautest duwillig
Mir ein einziges Wort von deines Herzens Gedanken!