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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
210
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S10

Alsdann will ich hinauf in sein erzbegründetes Haus gehn,Und sein Knie umschlingen. So hoff' ich, ihn zu be-wegen.

Also sprach sie, und schied. Sie verließ ihn, innig-lich zürnend

Wegen des schönumgürtetcn Weibes, das wider seinWollen

Durch Gewaltthat ihm entrissen war. Aber Odysseus 430Langte zu Chryse an mit der heiligen Sühn-Hekatombe.Als sie den Eingang nun des tiefen Hafens gewonnen,Zogen sie ein und legten in's schwarze Schiff die Segel,Senkten geschwind an Tauen den Mast herab zum Be-hälter,

Rückten sodann das Schiff mit den Rudern vollends zurAnfurt, 435

Warfen die Anker aus, befestigten Seile zum Halten,Und beschritten nun selbst den Strand des Meeres, undluden

Aus die Sühn-Hekatombe dem Fernhintreffcr Apollon.Auch Ehryseis entstieg dem meerdurchwallenden Schiffe.Diese führte sogleich der weise Odysseus zum Altar, 440Uebergab sie den Armen des liebenden Vaters, und sagte:Chryscs, mich sendet hierher Agamemnon, der Völker-behcrrscher,

Dir die Tochter zu liefern, und Phoibos die Sühn-Hekatombe

Für die Achaier zu opfern, auf daß wir den Herrscherversöhnen,

Welcher für die Griechen so schmerzliches Elend ge-sandt hat. 445