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Heil hast du mir noch nie verheißen, nie mir ge-währet!
Wieder verkündest du heut, als Gottesurthel, denGriechen:
Darum habe dies Weh der Fernhintreffer gesendet, 110
Weil ich die herrliche Spende für Chryses Tochter nichtnehmen
Wollen! Freilich behielt ich sie selbst viel lieber imHause,
Weil sie mir mehr beinah', als Klptaimnestra, behaget,
Mein jungfräuliches Weib. Denn nirgends weichet siedieser,
Weder an Leibesgestalt und Geist, noch Wesen undKünsten. 115
Dennoch geb' ich sie gern zurück, so bald es uns frommet.
Ich will lieber das Volk erhalten sehen, als sterben.
Aber nun schaffet mir stracks einen Dank, daß alleinvon den Griechen
Ich nicht danklos bleibe! Denn das geziemte sichnimmer.
Gleichwohl seht ihr ja Alle, wie mein Dank anderswohingeht. 120
Drauf versetzte der hohe, der schenkelrasche Achilleus:
Ueberstolzer Atreide, voll Habbegierde vor Allen,
Welchen Dank wohl könnten die edeln Achaier dirreichen?
Müßt' ich doch nirgends viel von hintergelegtem Ge-meingut.
Was wir aus Städten bisher erbeuteten, wurde ge-theilet. 125
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