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Keiner von allen Achaicrn! Und nenntest du selbstAgamemnon, 90
Welcher sich doch im Heer den Allergewaltigsten preiset.Jetzo begann getrost der unbescholtene Seher:
Nicht Gelübde reizen ihn auf, und nicht Hekatomben.
Sondern des Priesters wegen, den jüngst Agamemnonentehrte,
Dem er sein Kind nicht entließ, von dem er die Spendenicht annahm, 95
Sandte der Fernhintreffer dies Weh, und wird es nochsenden,
Wird den schweren Arm nicht eher vom Würgen zu-rückziehn,
Bis er dem liebenden Vater das strahlenäugige Mägdlein
Ohne Spcnd' entläßt, und mit heiliger Sühn-He-katombe
Wieder gen Chryse führt. Das möchte vielleicht ihnversöhnen. 100
Sprach's; und setzte sich hin. Hierauf erhob sichvor ihnen
Atreus Sohn, der weitgebietende Held, Agamemnon,
Zornigen Muths. Sein umnachtetes Herz floß übervon Ingrimm.
Loderndem Feuer glich sein Auge. Schreckliche Blicke
Schoß er vor allen Andern zuerst auf Kalchas, undsagte: 105
Unglücksseher, noch nie sprachst du ein behaglichesWort mir!
Immerdar freut es dein Herz, nur Unheil mir zu ver-künden !