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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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ziemlich, wenn nicht zu ihrer, doch zu meiner Be-ruhigung fertig geworden. Ich möchte daher wohlwissen, ob Ihr Anonymus neue Gründe hatte. Jedoch,da alle meine Widersacher, recht, als ob sie's untereinander abgeredet, fast immer einerlei Liedlein mir vor-geleiert haben, so bin ich, mit Erlaubniß Ihres Unge-nannten, beinahe keck genug, zu glauben, daß auch Erin das nämliche Horn geblasen habe. Ohne daher dieCabbala zu Hülfe zu nehmen, getraut' ich mir fast,Ihren ganzen Wortwechsel von Splbe zu Sylbe aus-zupunctircn. Nicht wahr, ging's nicht ungefähr so?Sie fingen an:

A. Haben Sie Bürgers Homerische Proben ge-lesen?

B. Wie sollt' ich nicht? Ist doch davon ein Auf-heben und Posaunen, das seines gleichen nicht hat.

A. Hm! Das Aufheben und Posaunen lassenSie gut für Bürgern feyn! Aber was halten Siedavon? Art und Ausführung haben bis hierher meinenBeifall.

B. Es wäre zu wünschen, daß Deutschland garkeiner Verdeutschung Homers bedürfte, sondern jederVirtuose und Dilettant ihn in dem göttlichen Gcund-tcxte selbst ganz verstehen und fühlen möchte. Da dasnun aber nicht ist, und nie seyn wird, so sollte wenig-stens eine Dolmetschung, an Geist, Körper und Be-kleidung, dem Originale so nahe, als möglich, kommen.

A. Freilich! Aber gilt denn das von BürgersUebersetzung nicht? Der arme Bürger! Was anderssoll ihn wegen der absoluten Unmöglichkeit, das Original