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Der Rath Unsterblicher beschlossen, mich 470
Durch Gciechenfaust zu überwältigen?
So sprach der schlachterfahrne Held, und ging,
Und langte stracks vor seiner Wohnung an.
Allein er traf Adromachen hier nicht.
Sie stand, nebst ihrer blankgeschmückten Magd, 475Zusammt dem Kind', auf Troas höchstem Thurm,
Und weint' und wimmert' in das Feld hinaus.
Er, als er nicht die treue Gattinn fand,
Blieb an der Schwell', und rief den Mägden zu:Hierher, ihr Mägde! Sagt mir an, wohin 480Ging meine reizende Andromache?
Zu irgend einer trauten Schwägerinn?
Stieg sie zu Pallas mit empor, allwoMit aufgelöstem Haar der Frauen ChorDie fürchterliche Göttinn letzt versöhnt? 485
Zur Antwort gab die flinke Schaffnerinn:
Willst du die Wahrheit wissen, Herr, so horch!
Sie ging zu keiner trauten Schwägerinn;
Stieg nicht zu Pallas mit empor, allwo
Mit aufgelöstem Haar der Frauen Chor 490
Die fürchterliche Göttinn jetzt versöhnt.
Sie stieg empor zum höchsten Thurm der Stadt,
Als sie den Drang Achäischer GewaltAuf unser Heer vernahm. Sie eilt' und lief,
Gleich einer Rasenden, zur Mauer hin. 495
Die Amm' ihr nach trug deinen jungen Sohn.
So sprach die Schaffnerinn. Und Hcktoc schrittZum Thor der Burg hinaus; ging seinen GangDie schön gebahnte Gassen rasch zurück.