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So sprach er; doch der edle Hektar schwieg. 440Und Helena in sanftem Ton begann:
O Bruder, mein, der niederträchtigsten,
Mein, der verwünschten Unglücksstifterinn!
O hatte mich zur Stund', in welcher michDer Mutter Schooß gebar, ein Unglückssturm 445In Felsenwüsten, oder in die FluthDes brausenden Oceanus gefegt!
So hatte mich der Strudel eingeschlucktBevor dies Unheil all erwachsen war'.
Weil's aber anders der Olymp verhängt, 450
So sollt' ich eines Bessern Weib doch seyn,
Dem fühlbar war' Verdruß und Schmach beim Volk.Doch ihm gebricht's an stetem Sinn, für jetztUnd immerdar! Drum Hab' er's auch dahin!
Doch du, mein Bruder, tritt zu mir herein, 455Und setze dich auf diesen Sessel her.
Denn deine Kraft griff Heldenarbeit an,
Für mich elendes Weib, und Paris Schuld,
Die Zeus zur Schmach auf immerdar ersah,
Ein Gassenlied der Afterwelt zu seyn. 460
Hierauf der große schlachterfahrne Held:
Nicht sitzen heiss, o Helena, mich heut!
Dein Will' ist gut; doch kann ich ihn nicht thun.
Mich drangt der Muth, den Troern beizustchn.
Denn die verlangt's nach meiner Rückkehr sehr. 465Treib' ihn vielmehr, daß er nicht säum', und michNoch in der Stadt ereile! Ich will heimZu Weib und Kind indessen gehn. Wer weiß,
Darf ich einst wiederkehren? Oder hat