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Entrinne heut dem grausen UntergangUnd unsrer Faust! Auch nicht das zarte KindIm Mutterschooß entrinn' uns! UntergehnSoll allzumal, soll Ilions Geschlecht!
Verwesen, unbegraben, soll's zu Nichts! 85
Er ries's, und wandelte des Bruders SinnDurch den gerechten Spruch. Und dieser stießAdrastcn mit der Faust von sich hinweg.
Der Feldherr Agamemnon aber stach
Ihm in den Wanst, daß er zurück erlag, 90
Und stemmte dann auf seine Brust den Fuß,
Und riß die Eschenlanze wieder aus.
Und nun hob Nestor laut die Stimm' empor:
Hört, Brüder! Hört, ihr tapsern Danaer!
Ihr Diener Mars! Daß Keiner auf den Raub 95Jetzt falle! Keiner hinten weil', auf daßEr reichlicher beladen kehr' in's Schiff!
Erst schlagt den Feind! Und wann's gethan ist, rafftRingsum den Raub von den Ecschlagnen aus!
So rief er, und empörte Muth und Kraft 100In Jeglichem. Jetzt wäre Troas Heer,
Durch Zagerei entmannt, gen IlionVor der Achäer Kriegeswuth entstehn,
Wenn Helenus, der Seher Weifester,
Nicht Hektaren und Aeneen Rath crtheilt: 105
Auf dir, o Hektar, und Aeneas, dirRuht allermeist das Thun der LycierUnd Troer. Denn zu jedem Werk seyd ihrDie Tüchtigsten. Zu Rath und Heldenthat!
Hier tretet her! Und haltet vor dem Thor
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