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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Und Fehden selber warnend, ruhiglich

In ihren Wohnungen ihn gasten hieß, 1010

Selbst da verließ ihn nicht sein alter Muth.

Er ries die Junker der Kadmecr aufZum Kamps, und siegte überall, wie leicht!

Sieh, solche Helferin» hatt' er an mir!

Jedoch auch dir steh' ich beschützend bei, 1015

Und mahne dich, stets willig und bereit

Zum Kampf zu seyn. Allein ermattet sind

Von Streiten deine Glieder, oder Furcht

Beklemmet und cntathmet dich. Wer wird

Hinfort noch glauben, daß du Tydcus Sohn, 1020

Ein Zweig des kriegrischen Ocniden seyst?

Erwiedernd sprach der tapfre Diomed:

Ich kenne dich, o Göttin», Tochter Zeus!

Drum red' ich frei mit dir und ohne Hehl.

Nein! Mich beklemmet und entmannt noch Furcht, 1025Noch Trägheit; sondern ich gehorchte nurDen Worten, die du mir geboten hast.

Du wehrtest mir mit andern HimmlischenDen Kamps; verwunden Aphroditen nur,

Erschiene sie im Treffen, sollte mein 1030

Geschliffnes Erz. Sieh, darum wich ich jetzt,

Und zog die andern Griechen mit zurück.

Denn ich ward innen, daß der KriegesgottDie Troer gegen uns im Streit vertrat.

Erwiedernd sprach die himmeläugige 1035

Minerva: Diomed, mein Herzensfreund,

Von nun an fürchte selbst den Mars nicht mehr,

Noch einen andern der Unsterblichen!