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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Geruhig liegt es da, wann Boreas,

Nebst andern Donnerstürmen, deren Hauch 650

Die schwarzen Wolken sausend sonst zerweht,Entschlummert ist: so harrten, festen Tritts,

Die Danaer der Troer unverdrängt.

Atridss aber lief durch's Heer, und schrie:

O Freunde! Jetzt seyd Männer! Schöpfet Muth 655Jn's Herz! Und scheut einander selbst im Streit!

Weit seltner fällt der Mann von Ehr' und Scham;Dem Flüchtling nur wächst weder Ruhm noch Heil.

So rief er, warf im Hui den Speer, und trafAeneens Streitgespann, Deikoon, 660

Gleich Priams Söhnen ehrt' ihn alles Volk,

Weil kühn voran er stets im Treffen focht.

Der Speer des Königs traf auf seinen Schild,

Und fuhr, vom Schild unaufgehalten, durchDen Gurt, bis tief zum Wanst hinein. 665

Er siel, der Boden dröhnt' umher, und lautErrafselte die Rüstung über ihm.

Hierauf erlagen durch Aeneas SpießZwei tapfere Danaer, OrsilochusUnd Krethon, aus Diokles Blut erzeugt. 670

Ihr Vater, groß und reich an Gütern, hieltIm schön gebauten Phera seinen Sitz.

Vom Flußgott Alpheus, welcher tief durch's LandVom Pylos wandelt, stammte sein Geschlecht.

Der Gott erzeugte den Orsilochus, 675

Beherrscher einer großen Völkerschaft.

Aus dessen Samen sprang Diokles ab,

Der jener Zwillingsbrüder, Orsilochs