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Was ihm Apollo Güldenschwert *) empfahl,
So bald er Pallas, die den Griechen half,
Vom Schlachtgesilde sich entfernen sah. 630
Bald drauf entließ Apoll Acneen auchAus dem geschmückten Heiligthum, und goßDem Völkerweider neuen Muth in's Herz.
Und sieh! in seiner Streiter Mitte standAeneas wieder da. Hoch freute sich 635
Ein Jeder, als er lebend, unversehrt,
Und so in voller Heldenkraft erschien.
Doch Niemand frug; denn der Tumult verbot's,
Den jetzt der Silberbogensgott und Mars,
Der Menfchenwürger, und die Blutbegier, 640
Der Nimmersatten Hadersucht empört.
Die beiden Ajax aber und Ulyß,
Und Diomed ermunterten zum Streit
Die Danaer. Doch diese fürchteten
Von selber schon den Drang der Troer nicht, 645
Noch ihr Geschrei, und wankten nicht zurück.
Gleich dem Gewölk, das Zeus bei stiller LuftHoch um die Wipfel der Gebirge wälzt;
*) Güldenschwert, d. i. der ein golde-
nes Schwert führt. Auf diese Art, nach der Analogie vonFriedrich Rothbart, Heinrich Hotspur, HaraldHorsager, (Schönhaar) u. s. w. scheint manches Home-rische Beiwort fast allein erträglich wiedergegeben werden zukönnen. Man verlöre zwar durch deren Weglassung an poeti-schen Schönheiten oft wenig oder nichts. Allein die Homer-heit, daß ich so sage, würde leiden; und diese ist mir selbstin Kleinigkeiten heilig.