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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
106
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Dm Ichor ab; des Schmerzens Wuth Uitschlief,Und es genas die Hand. SaturniaUnd Pallas blickten her, und wiegeltenDen Water Zeus mit Stachelworten auf.

Die himmeläugige Minerva sprach:

Zürnst auch wohl, Vater Zeus, wenn ich ein WortJetzt rede? Cypria trieb irgend woEin schön Achäisch Weibchen an, mit ihrZu ihren Herzenstroern durchzugehn.

Sie schmeichelt' um das schmucke Weibchen her,Und schrammte sich dabei die zarte HandAn einer güldnen Kleiderspange wund.

So sprach Minerva. Huldreich lächelteDer Götter und der Menschen Vater drob,

Und rief die güldne Venus zu sich hin:

Dein, Liebchen, ist das Kriegsgewerbe nicht.Das ist der Pallas und dem Mars vertraut.

Du kümmre dich um Lieb' und Brautgelag!

Also die Götter oben im Olymp.

Auf Erden sprang der tapfre DiomedAeneen nach. Zwar wußt' er wohl,

Daß über ihm die Hand Apollons hielt,

Doch scheut' er selbst die große Gottheit nicht.Aeneen ganz zu würgen, trachtet' er,

Und ihm die stolze Rüstung auszuziehn.

Er setzte drei Mal an, voll Mordbegier,

Doch drei Mal schlug Apoll den Strahlenschild^ Des Wüthenden zurück. Als er hierauf,

Schier wie ein Gott, den vierten Ansprung that,

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