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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Aus dem Gefängniß weg. Ertrug es doch 480Saturnia, als ihr der starke SohnAmphitryons mit drcigezacktem PfeilDie rechte Brust durchschoß, und HöllenschmerzSie ganz durchdrang. Ertrug's doch Pluto selbst,

Als dieser Mann ihm gar am Todesthor 485

Mit raschem Ars die Schmerzenswunde schoß.

Tief in dem Schulterbein saß das Geschoß,

Und peinigt' ihn am Leben. Aber er

Stieg, innig seufzend und von Schmerz durchzuckt,

In den Olymp, zur Wohnung Zeus, hinan; 490Und Paon goß ihm Lindrungsbalsam ein,

Drob er, als ein Unsterblicher, genas.

O des unseligen verruchten Manns,

Der so für nichts den Frevel achtete,

Den Bogen gegen die Olympier 495

Zu spannen! Freilich hat wohl gegen dichDie blonde Pallas Tydeus Sohn empört;

Den Thoren! Der nicht weiß, wie bald er fällt,

Der den Unsterblichen entgegen kämpft.

Vor seinen Knieen stammelt nimmermehr, 500

Bei froher Rückkehr aus der säuern Schlacht,

Sein Knäbchen: Vater! Vater! zu ihm auf.

Bedächt' er's nur, so stark er ist, wie einstEin Stärkerer, als du, ihn wird bestehn.

Und wie sein edles jungfräuliches Weib, 505

Acgialea, tief um Mitternacht,

Voll Ahndung von des Heldengatten Fall,

Wach all ihr Hausgesinde jammern wird.

Sie sprach's, und wischt' ihr von der wunden Hand