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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Nicht nach sich rafften, und verfocht, voll Trutz 360Und Stärke, wie ein Leu, den Leib, und hieltDen glatten Schild und weit die Lanze vor,

Und schrie, und drohte gräßlich dem den Tod,

Der's wagte sich zu nahn. Doch Tydcus SohnErgriff ein ungeheures Felfenstück, 365

Kaum tragbar für zwei Männer dieser Zeit;

Er aber schwung's allein und leicht empor,

Und warsis Acneen an die Hüft', allwoDas Schenkelbein sich im Gewerbe dreht,

Genannt die Pfanne; und der rauhe Stein 370

Zerschmettert ihm die Pfann', und riß entzweiDie beiden Flechsen, und schrammt' ab die Haut.

Da sank der Held zu Knie, und hielt sich kaum,

Die starke Faust dem Boden aufgestemmt,

Und schwarze Nacht umzog sein Angesicht. 375

Dem Tod' erlegen wär' Aeneas hier,

Wenn nicht Zeus Tochter, Aphrodista,

Des Helden Mutter, gleich den Fall ersehn.

Sie goß die weißen Schultern um den Sohn,

Und faltet' ihm den Silberschleier um, 380

Zum Schilde, daß das eherne GeschoßDer rasch nachreitcnden Achäer nichtNoch gar den Tod versetzte seiner Brust;

Und so entriß sie ihn der Schlachtgefahr.

Indeß vergaß der Sohn des Kapaneus 385

Nicht des Gebots, das Diomed ihm gab,

Und hielt das ehernhusige Gespann

Abseits vom Schlachtgetümmel an, und schlang

Die Zügel in den Ring, und siel geschwind